Introduction
Einleitung — Wichtigste Erkenntnisse
- Mit herkömmlichem screenshotbasiertem Training lässt sich mit der rasanten Entwicklung heutiger Unternehmenssoftware kaum Schritt halten.
- Moderne Simulationsplattformen beschleunigen die Einsatzbereitschaft der Nutzer und verringern die Abhängigkeit von teuren Trainings-Sandboxes.
- Unternehmen können die Akzeptanz steigern und ihr Softwaretraining zukunftssicher machen, indem sie schrittweise von älteren Trainingstools auf moderne Plattformen umsteigen.
- Objektbasierte Simulation bietet realistischeres Üben an der Software bei geringerem Pflegeaufwand der Inhalte.
Das Training für Unternehmenssoftware stützte sich fast jahrzehntelang auf Programme wie Adobe Captivate, Articulate Storyline, Lectora, Oracle UPK, SAP Enable Now und iSpring. Diese Plattformen waren für das digitale Training unverzichtbar und halfen Unternehmen, interaktive Lernmaterialien zu entwickeln.
Doch Unternehmensanwendungen sind heute anders. Screenshotbasiertes Training lässt sich immer schwerer aufrechterhalten, da Cloud-Plattformen wie SAP S/4HANA, Oracle Cloud, Salesforce und Workday regelmäßige Updates erhalten. SAP Enable Now befindet sich derzeit bis 2030 im Wartungsmodus, Oracle UPK wurde eingestellt, und viele Unternehmen überdenken, ob herkömmliche Trainingssoftware das aktuelle Veränderungstempo bewältigen kann.
Sehen wir uns an, warum Unternehmen für anspruchsvolles Training von Unternehmenssoftware auf objektbasierte Simulation umsteigen, in welchen Fällen herkömmliche Autorentools weiterhin sinnvoll sind und warum Legacy-Trainingslösungen ersetzt werden.
Der Zweck der Legacy-Generation
Bevor wir uns mit den Gründen befassen, warum Unternehmen herkömmliche Tools aufgeben, sollten wir ihre Verdienste anerkennen. Lösungen wie Oracle UPK, SAP Enable Now, Lectora, Adobe Captivate und Articulate Storyline ermöglichten es L&D-Teams, interaktive Kurse ohne umfangreiches Entwicklungs-Know-how zu erstellen, und haben digitales Lernen breiter zugänglich gemacht. Sie sind nach wie vor nützlich für Onboarding, Produktschulung, Compliance-Schulung und anderes kursbasiertes Lernen.
Das Problem ist die Art und Weise, wie diese Techniken Softwaretraining erzeugen. Die meisten stützen sich auf Bildschirmaufzeichnungen oder Momentaufnahmen, die eine Anwendung zu einem bestimmten Zeitpunkt festhalten. Die Pflege dieser Inhalte ist aufwändiger, weil Unternehmensanwendungen heute ständig aktualisiert werden.
Diese Technologien wurden für eine Zeit entwickelt, in der sich Unternehmenssoftware weit seltener änderte – ihr Design war für die damaligen Rahmenbedingungen angemessen. Unternehmen benötigen heute Trainingsmaterialien, die sich so schnell ändern können wie die Anwendungen, die die Mitarbeiter nutzen.
1. Der Pflegeaufwand screenshotbasierter Trainingsinhalte
Jede Schnittstellenänderung bei screenshotbasierten Legacy-Trainingsprodukten muss manuell aufgezeichnet, angepasst, getestet und neu veröffentlicht werden. Selbst ein kleines Software-Upgrade kann bei Unternehmen, die Hunderte von Trainingsmodulen in vielen Sprachen verwalten, zu wochenlangem Pflegeaufwand führen. L&D-Teams verbringen in der Regel mehr Zeit mit der Pflege bestehender Inhalte als mit der Entwicklung neuer Schulungen, je häufiger sich Unternehmensanwendungen ändern.
Assima setzt patentiertes objektbasiertes Klonen ein, um diesen Aufwand zu reduzieren. Unternehmen können Änderungen aus einer einzigen Quelle vornehmen, anstatt einzelne Screenshots zu aktualisieren, was den Pflegeaufwand erheblich reduziert und das Training auf dem neuesten Softwarestand hält.
2. Statische Simulationen entwickeln keine echte Kompetenz
In herkömmlichen Simulationen kommen häufig statische Screenshots mit anklickbaren Hotspots zum Einsatz. Für einfache Demonstrationen sind sie geeignet, das Verhalten von Unternehmensanwendungen bilden sie jedoch selten realitätsgetreu ab. Dynamische Felder, Validierungen, bedingte Workflows und rollenspezifische Nutzungsszenarien moderner Geschäftssysteme lassen sich mit Screenshots nicht angemessen darstellen. Daher fehlt Lernenden auch nach Abschluss des Trainings oft die Sicherheit im Umgang mit dem Produktivsystem.
Dank Assima können Mitarbeitende realistische Workflows in einer sicheren Umgebung üben, bevor sie mit Produktivsystemen arbeiten. Assima erfasst Software dabei als bearbeitbare Objekte statt als statische Bilder.
3. Die Abhängigkeit von Trainings-Sandboxes erhöht die Kosten
Viele Unternehmen nutzen für praktische Softwareübungen spezielle Trainings-Sandboxes. Diese Umgebungen sind zwar hilfreich, aber aufwendig und kostspielig in der Pflege, nur begrenzt skalierbar und oft erst gegen Ende eines Implementierungsprojekts verfügbar. Das belastet die IT und schränkt Möglichkeiten ein, Nutzende frühzeitig zu schulen.
Assima reduziert diese Abhängigkeit, indem es realistische Softwaresimulationen aus Nicht-Produktivumgebungen erstellt. Mitarbeitende können jederzeit üben, ohne Zugriff auf reale Systeme zu benötigen. Dadurch lassen sich Infrastrukturkosten senken, mehr Nutzende gleichzeitig schulen und die Einsatzbereitschaft vor dem Go-live erhöhen.
4. Mehrsprachiges Training wird zur Pflege-Bürde
Mehrsprachiges Softwaretraining wird von multinationalen Organisationen häufig benötigt. Bei screenshotbasierten Bearbeitungstools ist jede Sprachversion in der Regel eine separate Aufzeichnung. Jede Version des Programms muss bei jeder Änderung einzeln aktualisiert werden.
Daraus ergeben sich Verzögerungen und doppelter Aufwand. Die Lernerfahrungen der Organisation sind mitunter uneinheitlich, weil das englische Training häufig zuerst aktualisiert wird, während andere Regionen weiterhin veraltetes Material verwenden.
Assima trennt den übersetzten Text von der Softwaresimulation und erleichtert so das mehrsprachige Training. Teams müssen nicht jeden Bildschirm neu aufzeichnen, um eine Simulation zu aktualisieren oder Inhalte zu übersetzen. Das trägt dazu bei, dass jeder Mitarbeiter am neuesten Programmstand geschult wird, minimiert den Pflegeaufwand und beschleunigt weltweite Rollouts.
5. Die Grenzen der Roadmaps von Legacy-Tools
Die sich wandelnde Landschaft der Legacy-Autorentools ist ein weiterer Grund, warum Unternehmen neue Software für die Mitarbeiterschulung prüfen. Da Oracle UPK eingestellt wurde, müssen Unternehmen einen langfristigen Ersatz finden. Viele SAP-Kunden überdenken ihren Trainingsansatz, weil sich SAP Enable Now nach der Übernahme von WalkMe durch SAP bis 2030 im Wartungsmodus befindet. Zudem ist Adobe Captivate auf ein reines Abonnementmodell umgestiegen, obwohl viele Kritiker weiterhin darauf hinweisen, wie schwer der Einstieg für neue Autoren ist. Die Wahl einer Plattform mit aktiver Entwicklungs-Roadmap wird für Unternehmen, die in unternehmensweite Trainingsprogramme investieren, ebenso entscheidend wie die Bewertung vorhandener Funktionen. Viele Unternehmen steigen auf moderne
Softwaretrainingsplattformen um, die für die heutigen Cloud-Anwendungen und laufende Software-Updates konzipiert sind, anstatt weiter in Technologien zu investieren, die sich dem Ende ihrer Nutzungsdauer nähern.
Wie Assimas objektbasierte Simulation diese Probleme löst
Die den Simulationen zugrunde liegende Technologie unterscheidet Assima stärker von herkömmlichen Autorentools. Assimas patentierte objektbasierte Klontechnologie zeichnet bearbeitbare Softwareobjekte wie Schaltflächen, Menüs, Felder und Prozesse auf, anstatt Screenshots anzufertigen. Das vereinfacht Updates erheblich und ermöglicht es, dass sich Simulationen weit mehr wie die tatsächliche Anwendung verhalten. Dadurch lassen sich Trainingsmaterialien in großen Unternehmen leichter skalieren, sind realistischer für die Lernenden und schneller zu pflegen.
| Herausforderung | Screenshotbasierte Tools | Assimas objektbasierte Simulation |
| Pflege | Manuelle Aktualisierung Bildschirm für Bildschirm | Aktualisierungen aus einer Quelle mit deutlich weniger Pflegeaufwand |
| Realismus | Statische Screenshots und Hotspots | Interaktive Simulationen, die echte Software genau nachbilden |
| Trainingsumgebung | Häufig abhängig von Sandboxes oder Live-Systemen | Aus Staging-Umgebungen erstellte Simulationen ohne Produktivzugriff |
| Mehrsprachiges Training | Separate Aufzeichnungen für jede Sprache | Inhalte übersetzen, ohne Simulationen neu aufzuzeichnen |
| Datenschutz | Manuelles Entfernen sensibler Informationen | Ein-Klick-Anonymisierung sensibler Daten |
| Standardunterstützung | Variiert je nach Plattform | Unterstützt SCORM, xAPI und LTI für die LMS-Integration |
Aufgrund dieses architektonischen Unterschieds können Unternehmen mehr Aufwand darauf verwenden, Mitarbeiter auf die tatsächliche Arbeit vorzubereiten, und weniger Zeit auf die Pflege der Schulungen.
Die Trainings-Sandbox verändern
Die Pflege spezieller Trainings-Sandboxes kann kostspielig sein, insbesondere für Unternehmenssysteme wie SAP und Oracle. Sie können nicht viele Lernende gleichzeitig unterstützen und benötigen Infrastruktur, Administration und häufige Aktualisierungen. Assima bietet einen nützlichen Ersatz.
Mitarbeiter können realistische Workflows üben, ohne Zugriff auf Live-Systeme zu benötigen, weil die Simulationen aus Staging- oder Nicht-Produktivumgebungen erstellt werden. Es besteht kein Risiko für Produktivdaten, Tausende von Lernenden können gleichzeitig trainieren, und das Training kann früher in Implementierungsprojekten beginnen.
Simulationsbasiertes Training bietet einen skalierbaren und erschwinglichen Ansatz für Unternehmen, die ihre Betriebskosten senken und zugleich die Einsatzbereitschaft der Nutzer verbessern wollen.
Bewährt für Training in Unternehmensgröße
Organisationen, die komplexe Softwareumgebungen über mehrere Regionen hinweg betreiben, setzen Assima bereits ein. Vier Fortune-10-Unternehmen nutzen es inzwischen, um das Training für Unternehmenssoftware zu erleichtern. Zudem unterstützt die Plattform schnelle Inhaltsaktualisierungen, wiederverwendbare Simulationen und mehrsprachige Rollouts – Funktionen, die mit der Weiterentwicklung von Geschäftsanwendungen immer wichtiger werden.
So verkürzte der Softwareanbieter Ultimo den Zeitraum bis zur Nutzerakzeptanz von fünfzig auf vierzig Tage, indem er simulationsbasiertes Training in fünf Sprachen anbot. Zudem gewann das Projekt 2026 einen Stevie Award, was zeigt, dass wiederverwendbare, objektbasierte Simulationen die Lernergebnisse und die Inhaltspflege verbessern können.
Unternehmen investieren in eine fortschrittliche Trainingsplattform, die eine langfristige digitale Transformation ermöglicht, statt lediglich veraltete Autorentools zu ersetzen.
Migrationswege von bestimmten Legacy-Tools
Die Frage ist nicht, ob Unternehmen veraltete Technologien aufgeben sollten, wenn sie ihr Lernökosystem modernisieren, sondern wie. Die derzeit genutzte Plattform und die Art der bereitgestellten Schulung bestimmen den Migrationsplan.
Migration von Oracle UPK
Viele Unternehmen priorisieren nun die Migration aufgrund der Einstellung von Oracle UPK. Moderne Plattformen, die Oracle Cloud und andere Unternehmensanwendungen unterstützen, sind für Unternehmen inzwischen unverzichtbar. Das gilt für die meisten zeitgemäßen Nachfolgelösungen, auch wenn früheres UPK-Material in der Regel neu erstellt werden muss. Der langfristige Vorteil liegt in einer Trainingsbibliothek, die einfacher zu aktualisieren ist, Lernenden realistischere Übungen bietet und sich besser für moderne Cloud-Anwendungen eignet.
Migration von SAP Enable Now
Viele SAP-Kunden bewerten ihre künftigen Trainingspläne, da SAP Enable Now bis 2030 in den Wartungsmodus übergeht. Organisationen nutzen dies und wechseln zu einer flexibleren Plattform, die realistische Simulationen, mehrsprachiges Training und laufende SAP-Updates ermöglicht, anstatt zu warten, bis der Support ausläuft. Ein früher Beginn der Bewertung hilft zudem, eine überstürzte Migration in der Zukunft zu vermeiden.
Migration von Lectora, Storyline oder Captivate
Adobe Captivate, Articulate Storyline und Lectora sind nach wie vor ausgezeichnete Optionen für die Entwicklung von Compliance-Kursen, Richtlinienschulungen und multimedialem Lernen. Ihre screenshotbasierte Technik kann jedoch schwer zu pflegen werden, wenn das Ziel darin besteht, Mitarbeiter an komplexer Unternehmenssoftware zu schulen.
Heutzutage nutzen viele Unternehmen einen gemischten Ansatz. Während sie das Training für Unternehmensanwendungen zu Assima verlagern, verwenden sie für allgemeines E-Learning weiterhin herkömmliche Autorentools. So können sie bestehende Investitionen erhalten und zugleich dort eine skalierbarere Strategie umsetzen, wo sie am meisten gebraucht wird.
Ein realistischer Migrationsansatz
Es ist nicht nötig, ein Legacy-Trainingstool auf einen Schlag abzulösen. Häufig liefert eine schrittweise Strategie die besten Ergebnisse:
- Ermitteln Sie, welche Anwendungen am häufigsten Updates benötigen.
- Erstellen Sie wertvolle Trainingsmaterialien neu.
- Analysieren Sie die Leistung der Lernenden und die Einsparungen bei der Pflege.
- Weiten Sie das Vorgehen schrittweise auf andere Geschäftsanwendungen aus.
Diese Strategie verringert Störungen und ermöglicht es Teams, die Vorteile der objektbasierten Simulation zu erproben, bevor sie sich für eine breitere Einführung entscheiden.
Fazit
Viele der Legacy-Trainingstools spielen nach wie vor eine bedeutende Rolle beim kursbasierten Lernen und haben das E-Learning in Unternehmen mitgeprägt. Doch mit dem Wandel der Arbeitsplatzsoftware ändert sich auch die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter schulen. Die Grenzen des screenshotbasierten Trainings für komplexe kommerzielle Programme sind durch häufige Anwendungs-Updates, mehrsprachige Belegschaften, steigende Pflegekosten und sich wandelnde Anbieter-Roadmaps deutlich geworden.
Assima bietet eine nachhaltigere Methode für das Training von Unternehmenssoftware, indem es Software als bearbeitbare Objekte statt als statische Bilder aufzeichnet. Unternehmen können Pflegekosten senken, praxisnäheres Training bereitstellen, globale Schulungen verschlanken und Mitarbeitern mehr Sicherheit geben, bevor sie an Live-Systemen arbeiten.
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Häufig gestellte Fragen
Beantworten wir einige Ihrer Fragen.
Mit der Weiterentwicklung von Unternehmen werden viele Legacy-Trainingstools, die auf Momentaufnahmen oder Bildschirmaufzeichnungen beruhen, schwer zu pflegen. Objektbasierte Simulationsplattformen werden bei Organisationen immer beliebter, da sie einfacher zu aktualisieren sind, realistischeres Üben bieten und moderne Cloud-Anwendungen besser unterstützen.
Während objektbasiertes Klonen veränderbare Oberflächenelemente wie Schaltflächen, Felder und Menüs aufzeichnet, erfasst screenshotbasiertes E-Learning statische Bilder von Softwarebildschirmen. Das macht Simulationen lebensechter und senkt den Pflegeaufwand bei Änderungen an Anwendungen drastisch.
Zur Ablösung von Oracle UPK setzen Organisationen in der Regel moderne Software-Simulationsplattformen ein, die Oracle Cloud und andere Unternehmensanwendungen unterstützen. Im Vergleich zu herkömmlichen screenshotbasierten Tools bieten diese Plattformen lebensechtere Simulationen und erfordern im Zeitverlauf weniger Aktualisierungen.
Ja. Assima ermöglicht es Lernenden, tatsächliche Software-Workflows anhand von Simulationen zu erleben, die aus Nicht-Produktivumgebungen erstellt werden. So können viele Nutzer vor dem Go-live sicher lernen, und die Abhängigkeit von speziellen Trainings-Sandboxes sinkt.
Ja, in den meisten Fällen. Es ist selten, dass Legacy-Inhalte direkt auf zeitgemäße Simulationsplattformen übertragen werden. Der Wechsel lohnt sich jedoch, weil die Neuerstellung von Inhalten mit objektbasierter Technologie langfristige Effizienzvorteile und künftig weniger Pflegeaufwand mit sich bringt.